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Anfrage an DJ Fosco

DJ Fosco

Oder wie er richtig heißt, Jan Boris “Fosco” Schäfer aka. DJ Fosco.

Wir berichten heute mal über einen DJ – Kollegen, der nicht aus Hamburg kommt, aber gerade auf unseren Veranstaltungen sehr oft Thema ist. Das liegt daran, dass DJ Fosco ein Deutschlandweit bekannter Remixer ist. Remixer? Für Alle kurz erklärt, sind Kollegen, die aus teilweise nicht so gut tanzbaren Songs die meist für das Radio produziert werden, tanzbare Songs machen, die dann auf Deiner Party laufen.

DJ Fosco ist gerade im deutschsprachigen Bereich seit längerem ein anerkannter Remixer. Aus diesem Grund haben wir uns gedacht, wir fragen ihn einfach mal, wie es dazu kam. Hier das Interview zum mitlesen.

Wie und wann hast du deine Liebe zur Musik entdeckt und wie bist du zum DJing gekommen?

Laut den Erzählungen meiner Mutter, habe ich schon in ihrem Bauch rhythmisch zur Musik gegen die Bauchdecke gestrampelt.  Später ging es dann mit dem Trommeln auf alten Waschpulver-Kartons weiter. Es folgte ein hellblaues „Disney“-Kinderschlagzeug. Danach trommelte ich auf einem kleinen digitalen „Yamaha“-Set. Mit ca. 10 hatte ich dann mein erstes richtiges Schlagzeug: ein schwarzes Einsteigerset von „Pearl“. Ich wechselte später noch auf ein riesiges Drum-Set der Marke „Sonor“. Das war ein richtiges Highlight, da bei diesem die hinteren Resonanzfelle absichtlich fehlten. Ich spielte in Spielmannszügen und einer sog. „Batteria“, eine Samba-Trommel-Gruppe, und in einer Band.

Karneval

Für Karneval wurde dann eines Tages noch jemand für die Kinderdisco gesucht. Da war ich 13 Jahre alt. Meine Mutter hatte mich dafür vorgeschlagen. Vom Kind fürs Kind sozusagen. Meine CD-Sammlung war für mein Alter schon enorm. Ich steckte damals schon jeden Cent in die Musik. Mit 3 Baumarkt-Werkzeug-Koffern voller „Bravo Hits“, „Party Power Pack“, „Karneval der Stars“ u.ä. ging es zum ersten bezahlten DJ-Gig. Der dauerte 2 Stunden. Wir hatten damals zwei normale HiFi-CD-Player und ein einfaches Mischpult zur Verfügung. Für 50 Mark spielte ich somit meinen ersten Hobby-DJ-Job. Das machte ich dann noch paar Jahre. Zusätzlich legte ich fortan in der hiesigen Tanzschule auf. In den Pausen während der Tanzkurse und auch zu den prächtigen Abschlussbällen – immer dann wenn die Tanzband Pause machte.

Es geht weiter DJ Fosco und Abifete

Danach spielte ich mit 17 die erste Abifete bei uns in der Region.  Eigentlich sollte ich ja nur Vorspielen, um als Ersatzmann eingearbeitet zu werden. Der damalige DJ überließ mir jedoch völlig unvoreingenommen und für mich überraschend den Abend – den ganzen Abend! Für meine Verhältnisse eine riesige Party mit ca 700 Gästen. Der bis dato größte DJ-Job. Es war ein toller Abend. Mit einem Lächeln im Gesicht muss ich eingeschlafen sein… Ab sofort spielte ich regelmäßig für die Technikfirma. Dabei kamen schon tolle Einsätze als DJ rum. U.a. für UNICEF und dem DFB. Mit der Zeit entwickelte es sich halt immer mehr. Zeitweise war ich für drei DJ-Teams und somit semi-professionell in der Region unterwegs. Später agierte ich zunehmend unabhängig von DJ-Teams und konnte dadurch in der Business-Event-Welt Fuß fassen. Einige Zeit war ich ua im Rennsport als DJ aktiv. Monza, Barcelona, etc. Da habe ich das dann natürlich bereits professionell gemacht.

Gab es Vorbilder, denen du nachgeeifert bist oder Wegbegleiter?

Vorbilder gab es keine. Wegbereiter und -begleiter hingegen einige: André Moog, René Zerwas, Jürgen „Jockerl“ Schneider, Michael „Buddy“ Schneider, Oliver Porth & Steffen Manthei. Könnte noch ganz viele weitere Namen nennen. Das würde vermutlich den Rahmen sprengen.

Hast Du Dir alle Fertigkeiten selbst beigebracht oder gab es da eine Ausbildung?

Leider gibt es keine Ausbildung, obwohl ich eine für sehr sinnvoll erachte. Ich habe paar Bücher gelesen – in deutsch und englisch. Auch die Handbücher zu den jeweiligen DJ-Konsolen und dazu dann jede Taste bzw. Funktion ausprobiert. Bin mit Bands und Technikfirmen unterwegs gewesen. Daher würde ich es mit klassischem „Learning by Doing“ bezeichnen. Von Vinyl über CD zum PC. Zum Glück habe ich mit allen Medien gearbeitet bzw noch gelernt.

Du hast sicher eine „normale“ Ausbildung absolviert. Wann wurde das DJing zum Beruf für Dich und warum?

Es war alles andere als „normal“. Bereits während der Oberstufe habe ich bei einem privaten Institut mein „Eventmanager“- sowie das „Konzert- & Tourmanager“-Diplom in Köln erworben. Dann Abitur. Danach habe ich meinen Zivildienst beim DRK absolviert. Im Anschluss ging ich ins Ausland: Griechenland, Portugal, Österreich und sogar auf See, zur AIDA. Und das obwohl ich schon ein Ausbildungsplatz bei der Berufsfeuerwehrschule Düsseldorf sicher hatte und zusätzlich als Student eingeschrieben war.

Das Auflegen wurde indes immer größer und aufwendiger. Am Ende hab ich dann noch mein Staatsexamen als „Rettungsassistent“ in Mainz abgelegt, wo ich später auch an der DRK-Landesschule als Dozent in der Ausbildung beschäftigt war. Aktuell bin ich selbstständig und stolzer Papa. So kann ich mir alles frei einteilen und habe Zeit für meinen Sohn bzw. die Familie.

Wo fühlst Du Dich am Wohlsten, auf einer großen Bühne oder auf einer kleinen Hochzeit, oder….

Das ist für mich zweitrangig! Ich bin am liebsten da, wo die Leute wirklich Lust haben zu feiern. Also bei Leuten die sich auf unbekanntere, aber tolle Songs genauso tanzen, wie auf den bereits bekannten Hits. Ich spiele gerne neue und auch unbekannte Songs oder Versionen von Hits, weil es so viel mehr gibt, als die Songs aus dem Radio.

Du bist einer der sehr bekannten Remixer, hast für Andreas Gabalier, Helene Fischer oder auch Wolfgang Petry gearbeitet. Wie kam es dazu?

Kurz zusammengefasst: Durch Fleiß, gute Kontakte, etwas Glück und den enormen Support der DJs. Da könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben!

Hat sich nach Deinen vielen Erfolgen etwas in Deinem Job geändert?

Mittlerweile ist die Erwartungshaltung der Kunden und Gäste eine andere. Man muss einfach abliefern. Einen schlechten Tag darf es da nicht geben. Aber auch die Wahrnehmung in der Gesellschaft ist eine andere. Man könnte den Vergleich zu einem „Influencer“ ziehen. Daher muss man sich immer bewusst sein, was man wann wo sagt, schreibt, etc.

Was können wir in Zukunft noch von Dir erwarten?

Viele tolle Parties, tanzbare Remixe und noch so einiges mehr. Unteranderem bereite ich seit einem 3/4 Jahr was neues vor, kann aber dazu leider noch nichts verraten.

Abschließend eine Frage noch, hast du einen guten Tipp für junge DJs, was sie beachten sollten um genauso erfolgreich zu werden?

Geduldig und Fleißig sein. Bei Kollegen mitfahren und anpacken. Dadurch mit der Zeit ein Netzwerk aufbauen. „Fünfe gerade sein lassen.“ Also nicht alles auf die Goldwaage legen – denn das geht nie auf. Miteinander satt gegeneinander arbeiten. Also keine Dumpingpreise forcieren. Man kriegt dann ja selber später die Preise nicht so einfach angehoben. Bei der Technik sehe ich da übrigens eh kaum Spielraum mehr. „Geben statt nehmen“. Denn Niemand hat auf dich gewartet. Man muss schon was investieren und wenn es Zeit und (Sprit)Geld ist. Sowas macht sich sehr schnell bezahlt. Zudem muss man sich ausgiebig mit der Musik, dem technischen und auch kaufmännischen intensiv beschäftigen. Da gibt es verschiedene Workshops, Seminare aber auch IHK-Kurse für grundlegende Themen. Abschließend bleibt noch zu erwähnen das Ehrlichkeit, Fleiß, Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit enorm wichtig ist. Anders gesagt: zu seinem Wort stehen.

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