Rechtliches zu beachten!

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Rechtliches

Teil 2 – Was ist rechtliches zu beachten?

Heute sprechen wir einmal über Musik und was in dem Zusammenhang von DJs alles beachtet werden sollte. Ich schreibe sollte, weil es in der Realität manchmal anders aussieht. Dies nicht unbedingt weil einige „Kollegen“ sich über Vorschriften hinweg setzen, sondern eher, weil sie es einfach nicht wissen. Oder aber sich mit den Themen nicht beschäftigen (wollen).

Das „Handwerkszeug“ eines DJs ist Musik. Dass heißt der DJ nutzt Musik um durch das abspielen Geld zu verdienen. Aber woher kommt die Musik, wem gehört sie? 

Einige DJs glauben, wenn sie eine CD kaufen oder einen Song bei iTunes oder Amazon laden, gehört die Musik auch ihnen und sie können damit machen, was sie wollen. Dem ist leider nicht so. Es gibt, wie überall in Deutschland, Nutzungsrechte.

Beispiel Spotify

Ein Online Musikdienst, wo man Musik streamen kann, also direkt aus dem Internet abspielt. Eine bequeme und einfache Lösung. Vorausgesetzt man hat eine stabile Internetanbindung und eine Flatrate. Da gibt es dann auch DJs die bei Veranstaltungen auf sogenannte Spotify – Playlisten zurückgreifen und den Abend so gestalten. Ist super, weil man bei Spotify auf Millionen von Songs zugreifen kann und so natürlich jeden Musikwunsch erfüllen kann. 

Nun kommt allerdings der Haken.

Jeder der sich ein Spotify Konto einrichtet, das ist Voraussetzung für die Nutzung, bestätigt auch die Nutzungsbedingungen. Und wer die einmal ließt wird folgendes finden,

Zitat: 5 Rechte, die wir Ihnen gewähren Spotify bzw. die Lizenzgeber von Spotify sind alleinige Inhaber aller Rechte an den Spotify-Diensten bzw. den Inhalten. Wir gewähren Ihnen ein beschränktes, nicht exklusives, widerrufliches Recht zur Nutzung der Spotify Dienste und ein beschränktes, nicht exklusives, widerrufliches Recht zur Nutzung der Inhalte für persönliche, nicht-kommerzielle Zwecke (zusammen „Zugang“). Dieser Zugang bleibt bestehen, sofern und solange er nicht von Ihnen oder von Spotify gemäß den Nutzungsbedingungen gekündigt wird. Sie sichern zu und erklären sich einverstanden, dass Sie die Spotify-Dienste und die Inhalte für Ihre eigenen persönlichen, nicht-kommerziellen Zwecke nutzen und die Spotify-Dienste oder die Inhalte weder weitervertreiben noch übertragen werden.

Aber was ist der Job eines DJs?

Eine kommerzielle Nutzung der Musik. Man verdient ja Geld damit, oder?

Also ist Spotify schonmal für DJs nicht nutzbar. Wer es dennoch tut, riskiert die Sperrung seines Kontos und eventuell noch Klagen von den Rechteinhabern der Musik.

Trotzdem erleben wir immer wieder, das es solche DJ gibt, die über Spotify arbeiten. Wenn man sie darauf anspricht ist man der Böse. OK. Allerdings finden wir es unfair unter Kollegen, dass es einige wenige gibt, die keine Musik kaufen, weil aus dem Internet abgespielt wird. Demzufolge können diese „Kollegen“ ihre DJ Gagen auch geringer ansetzen, weil weniger Ausgaben. Aus diesem Grund letztendlich den ehrlich arbeitenden DJs einfach Jobs wegnehmen.

Beispiel YouTube

Auch hier gilt ähnliches. Zwar braucht man da kein spezielles Konto um Musik zu hören, aber die Nutzungsbedingungen sind ähnlich. Kleines Zitat:

Sie erklären sich damit einverstanden, die Webseite oder irgendwelche Dienste (einschließlich des YouTube-Players) nicht für irgendwelche kommerziellen Zwecke zu nutzen, ohne zuvor durch YouTube schriftlich dazu autorisiert worden zu sein.

Ich denke nicht, das es DJs oder andere gibt, die vor dem Abspielen eines Videos wirklich YouTube schriftlich fragen, ob sie dafür eine Genehmigung bekommen.

Dazu kommt, dass die Übertragungsqualität eher mangelhaft ist. Dass heißt, die Musik klingt einfach nicht gut. Und will man das einem Kunden wirklich antun? Er bezahlt ja auch dafür, das man sich die Musik, die man auf seiner Party abspielt, vorher gekauft hat. Im Grunde genommen Betrug am Kunden. Von uns als Agentur ein absolutes No-Go!

Dann lieber einmal sagen, tut mir leid, den Song habe ich nicht dabei. Noch besser, vor jeder Veranstaltung die Musik umfassend abklären. Zum Beispiel mit einem Musikwunschbogen.

Fazit: Es kann nie schaden sich etwas mehr mit den AGB oder Nutzungsbedingungen auseinander zu setzten, wenn man den Job eines DJs kommerziell betreibt. Wir als DJ Agentur Hamburg tun dies.

Und ein Tipp für unsere Kunden und Auftraggeber. Wenn die Internetverbindung bei Deinem Spotify-DJ einmal abbricht, wird es eine sehr lahme Feier ohne Musik. Denkt mal darüber nach.

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